Wann ist Psychotherapie angezeigt?


Gemäß den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen wird Psychotherapie im öffentlichen (also von Kassen und Privatversicherungen getragenen) Gesundheitswesen bei folgenden Erkrankungen angewandt:


1.

"Krankheitswertige Störungen der Wahrnehmung, des Verhaltens, der Erlebnisverarbeitung, der sozialen Beziehungen oder der Körperfunktionen".

Dazu gehören unter anderem:


2.

"Seelische Folgen einer körperlichen Erkrankung oder eines Traumas"  -  d.h. einer schweren körperlichen oder psychischen Verletzung.


3.


"Seelische Folgen von  Psychosen"  (im Anschluss an die psychiatrische  Behandlung) "oder Suchterkrankungen  (in der Regel erst nach stabilisiertem Entzug).

Häufig empfiehlt der Haus- oder Facharzt als erster die Inanspruchnahme einer Psychotherapie.

Unabhängig davon können Patienten aber auch direkt einen Psychotherapeuten ihrer Wahl aufsuchen, dessen Aufgabe es ist, die endgültige diagnostische Abklärung und Indikationsstellung für eine Behandlung vorzunehmen.

Für die eigene Orientierung bzw. wenn Sie noch eingehender prüfen möchten, ob für Sie eine Psychotherapie infrage kommt, kann es nützlich sein, sich an den folgenden Fragen der Bundespsychotherapeutenkammer zu orientieren:

So kenne ich mich nicht! Fühle ich mich anders als sonst?Weiterführende Informationen: (http://www.bptk.de/patienten/index.html)

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